Wohnbau Lützen und Stadt Lützen fordern bessere ÖPNV-Anbindung

Lützen, 23. Juni 2026 – Die Wohnbau Lützen (WBL) und die Stadt Lützen setzen sich gemeinsam für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region ein. Hintergrund sind unter anderem die Ergebnisse der jüngst veröffentlichten WBL-Mieterbefragung, in der viele Bewohner deutlichen Verbesserungsbedarf bei der ÖPNV-Anbindung äußerten.
Im Rahmen eines Treffens zwischen Prof. Dr. Thomas Glatte, Geschäftsführer der Wohnbau Lützen GmbH, Bürgermeister Mirko Kother sowie Vertretern des Stadtrates wurde die aktuelle Situation intensiv beraten. Ergebnis des Austauschs ist ein gemeinsames Schreiben sowohl an den Burgenlandkreis sowie an die zuständigen Verantwortlichen des öffentlichen Nahverkehrs, das von der Stadt und der Wohnbau Lützen gemeinsam unterzeichnet wurde.
„Die Rückmeldungen unserer Mieter zeigen klar, dass Mobilität ein zentrales Zukunftsthema für Lützen ist. Gerade für Pendler, Familien, ältere Menschen und Jugendliche ist eine verlässliche Anbindung entscheidend für Lebensqualität und Teilhabe“, so Glatte. Bereits die Mieterbefragung hatte ergeben, dass insbesondere schnellere und verlässlichere Verbindungen zwischen den Ortschaften Weißenfels, Markranstädt und Leipzig gewünscht werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass dieses Thema nicht allein von der WBL gelöst werden kann, sondern nur gemeinsam mit Politik und regionalen Akteuren.
In dem gemeinsamen Schreiben weisen Stadt und Wohnbau Lützen darauf hin, dass das bestehende Angebot in weiten Teilen nicht den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht. Kritisiert werden insbesondere unzureichende Taktungen, fehlende Anschlüsse sowie mangelnde Verbindungen für Pendler- und Versorgungsverkehre. Gleichzeitig betonen die Unterzeichner die strategisch günstige Lage Lützens zwischen Leipzig, Weißenfels, Merseburg und Markranstädt.
Konkret regen Stadt und Wohnbau unter anderem eine bessere Taktung und verlässlichere Anschlüsse in Richtung Leipzig inklusive Flughafen Leipzig/Halle an. Zudem sollen flexible Bedienformen wie Rufbus- oder On-Demand-Systeme geprüft sowie die Ortsteile stärker miteinander vernetzt werden.
Bürgermeister Kother betont: „Eine leistungsfähige ÖPNV-Anbindung ist ein wichtiger Standortfaktor, nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für die Mitarbeitenden der Stadt, die in der Region Leipzig wohnen sowie für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung von Lützen.“
Die Wohnbau Lützen sieht die gemeinsame Initiative als wichtigen Schritt, um die Attraktivität des Wohnstandortes langfristig weiter zu stärken. Bereits heute zeigt die hohe Mieterzufriedenheit, dass viele Menschen gern und dauerhaft in Lützen leben. Eine moderne und bedarfsgerechte Mobilität könne diesen positiven Trend zusätzlich unterstützen.
Weitere Informationen zur Wohnbau Lützen GmbH:
Die Wohnbau Lützen GmbH wurde 1992 gegründet und fungiert seitdem als regionales Wohnungsunternehmen. Zu dem Bestand gehören Wohnungen, die sowohl von der Stadt Lützen bereits in den 1920-er Jahren als auch von der DDR errichtet wurden. Heute umfasst der Immobilienbestand rund 580 Wohnungen an verschiedenen Standorten der Stadt. Dabei modernisiert die Wohnbau Lützen regelmäßig ihren Wohnraum, hält diesen auf dem Stand der modernen energetischen Anforderungen und trägt mit neuen Grün- und Außenanlagen, Wegen und Plätzen, die die Aufenthaltsqualität erhöhen, zum Stadtbild Lützens bei. Seit 2015 gehört die Wohnbau Lützen zur Immobiliengruppe Rhein-Neckar (IGRN), die deutschlandweit rund 100.000 Wohnungen und mehr als 2 Millionen Quadratmeter Gewerbefläche bewirtschaftet. www.wohnbau-luetzen.de
Weitere Informationen zur Familienheim Rhein-Neckar eG und zur Immobiliengruppe Rhein-Neckar (IGRN):
Mit mehr als 75 Jahren Erfahrung und rund 2.700 Wohnungen im eigenen Bestand ist die Familienheim Rhein-Neckar eG ein etabliertes Unternehmen im Immobilienmarkt der Region mit rund 6.000 Mitgliedern. Das Leistungsangebot umfasst das Planen, Entwickeln und Bauen von Immobilien, das Bewirtschaften von Bestandsimmobilien sowie den umfassenden und ganzheitlichen Service für Mieter und Kunden. Die Familienheim Rhein-Neckar ist die Muttergesellschaft der Immobiliengruppe Rhein-Neckar (IGRN). Die IGRN bewirtschaftet deutschlandweit mit 1.200 Mitarbeitern an 27 Standorten über 100.000 Wohnungen und mehr als 2 Millionen Quadratmeter Gewerbefläche. Viele der Leistungen sind nach der DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Angefangen bei der kaufmännischen Steuerung, der technischen Betreuung, über die Optimierung von Bewirtschaftung bis hin zur Digitalisierung bündelt die IGRN Kompetenzen und bietet nachhaltige Immobiliendienstleistungen. www.fh-rn.de, www.igrn.de
Medienkontakte:
Anja Paulmann
Leiterin Unternehmenskommunikation, Pressesprecherin
Familienheim Rhein-Neckar / Immobiliengruppe Rhein-Neckar
T 0341 69691-500
medien@igrn.de
www.fh-rn.de, www.igrn.de
Martina Rozok
T +49 30 400 44 681
m@rozok.de
www.rozok.de
